Castor Transport?
Das hört sich an wie eine Geschichte aus einer längst vergangenen Zeit… und so ist es auch. Atomkraftwerke werden in Deutschland nicht mehr betrieben, aber der Atommüll – ups, den gibt es ja immer noch.
Und weil es in den nächsten Jahrzehnten auch kein Endlager geben wird, wird der Atommüll hin und her geschoben, von irgendwo nach nirgendwo.
In diesem Fall von der britischen Atomfabrik Sellafield, die vor rund 70 Jahren für das britische Atomwaffenprogramm gebaut wurde, zum „Zwischenlager” des ehemaligen AKW Brokdorf, dass in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts gebaut wurde.
Wobei „Zwischenlager” eigentlich ein Scherz ist, denn aktuell geht die Bundesgesellschaft für Endlagerung davon aus, dass sie irgendwann zwischen 2046 und 2074 einen neuen Endlager Standort benennen wird, der dann ja nur noch gebaut werden müsste – gute 100 Jahre, nachdem 1977 der Endlagerstandort
Gorleben benannt wurde. Real: Atommüllverschiebung als Endlagerkonzept.
Seit Beginn der Produktion von Atommüll wird dieser hin und her geschoben, mit dem Hinweis, das es irgendwann einmal ein sagenumwobenes „Endlager” geben wird, mit dem wir dann alle Sorgen los sind, weshalb es ja auch „Entsorgung” heißt…
Diese sinnlose Atommüllverschiebung machen wir nicht mit!
Wir wissen auch nicht, wohin mit dem Atommüll, wussten es noch nie und waren auch deshalb immer dagegen ihn zu produzieren!
Das planlose verschieben von Atommüll von einem Ort zum Nächsten ist gefährlich und versucht die Ewigkeitskosten der Atomindustrie zu vertuschen.
Ein nuklearer Hütchenspielertrick – nicht mit uns!
Mögliche Transportrouten, u.a. durch Hamburg, Pinneberg, Elmshorn und Itzehoe.
Hintergrundinfos über Atomkraft und Atommüll und was deshalb geplant ist:
Do. 19.02. um 19 Uhr im Linken Zentrum in der Friedenstraße 2, Elmshorn.
Eine Veranstaltung von:
Antifa Pinneberg – Antifaschistische Initiative Kreis
Pinneberg & Die Linke Kreisverband Pinneberg mit dem Anti-Atom-Büro Hamburg.
