Am Samstag den 13.7. will die NPD eine Tour durch Berlin veranstalten. Die Faschisten wollen dabei gegen Flüchtlinge hetzen und damit von der durch CDU und Springer-Presse betriebe Hetz profitieren.(1, 2)
Wie zuletzt im Berliner Bezirk Hellersdorf, versuchen die Rechten dabei, mit ihrer rassistischen Ideologie Stimmung gegen Menschen zu machen, die nicht in ihr beschränktes Weltbild passen.
Das gilt es gemeinsam und entschlossen zu verhindern.

Auf allen Wegen, mit allen Mitteln! Die konkreten Orte der NPD-Kundgebungen:
9:30 – 10:30 Uhr Moritzplatz (Kreuzberg)
11:30-12:30 Uhr Alice-Salomon-Platz (Hellersdorf)
13:15-14:15 Uhr Wilhemsruher Damm/Oranienburgerstraße (Reinickendorf)
14:45-15:45 Uhr Spandauer Damm/Königin-Elisabeth-Straße (Westend)
16:15-17:15 Uhr Marienfelder Allee/Hildburghauser Straße (Marienefelde)
Anschlag auf das Grünenbüro in Pinneberg
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (4.7.-5.7.2013) wurde in Pinneberg, die Grünengeschäftsstelle am Damm angeriffen.
Unter anderem wurde das Schaufenster eingeschlagen, der Briefkasten beschädigt und die Tür mit Fäkalien beschmiert. In den letzten zweieinhalb Jahren ist die Scheibe schon zwei Mal eingeschlagen worden und immer wieder werden Aufkleber mit Naziparolen angebracht.
Eine Sprecherin der Grünen geht klar davon aus, dass es sich um einen erneuten Anschlag von extrem Rechten handelt. In der Vergangenheit haben die Grünen die Vorfälle nicht öffentlich gemacht. Das soll sich jetzt ändern.
“Wir lassen uns nicht einschüchtern. Wir werden uns wehren” sagte die Sprechrin. Die Grünen im Kreis Pinneberg möchten das Thema extreme Rechte stärker aufgreifen als bisher und das “Bündnis gegen Rechts” stärken.
Auslöser für die letzte Attacke ist vermutlich ein Plakat im Fenster gegen Nazis und Rassismus von der Grünen Jugend.
Wir als Antifaschistische Initiative Kreis Pinneberg zeigen uns solidarisch mit den Betroffenen der Naziangriffe im Kreis. Entgegen der anhaltenden Behauptungen seitens der Polizei, es gäbe keine extrem rechte Szene im Kreis Pinneberg, sind seit Jahren Aktivitäten von Nazis zu beobachten.
+++29.09.2012 Versuchter NPD Infostand in Elmshorn hier
+++28.10.2012 NPD Landesparteitag in Pinneberg/Rondo wo die Listenkandidaten zur Bundestagswahl 2013 gewählt wurden.
+++23.12.2012 Neonazi-Konzert im ONE-Elmshornhier
+++ Antifaschist_innen verhindern den Verkauf der Nazimarke “Label 23” in Pinneberg hier
+++14.03. Das Rondo in Pinneberg wird von Antifaschit_innen geoutethier
+++März/April Nazis greifen am Pinneberger Bahnhof eine Familie an
+++NPD tritt zur Kommunalwahl an / 1105 Stimmen für die NPD im Kreis Pinneberg / NPD- Infotisch zur Wahl in Uetersen wird abgesagt hier: 1, 2
+++19.05.2013 Nazi-Überfall in Elmshorn hier
+++Am 3.06. 2013 berichtet das Hamburger Abendblatt über den NSU und einem Frank T. der mit Uwe Mundlos bei der Bundeswehr war und auf der Telefonliste die in der Garage gefunden wurde mit drauf war. Auf der Liste wird eine Adresse in Quickborn angegeben. hier
Diese Reihe rechter Aktivitäten gipfelt nun im Angriff auf die Geschäfstelle der Grünen in Pinneberg. Diese Eskalation kann und darf nicht ignoriert werden. Umso wichtiger ist es, dass wir uns gegen das Erstärken der rechten Szene zur Wehr setzen und ihrer rassistischen Ideologie keinen Raum bieten.
Wir werden diese Attacke nicht unbeantwortet lassen und die Nazis bei ihrem Handeln offensiv entgegentreten.Wenngleich diese Attacken nur Einige treffen, so gelten sie doch uns Allen und müssen dementsprechend gemeinsam beantwortet werden!
Vortrag in Elmshorn: Kein Ende der Proteste in der Türkei
»Überall ist Taksim, überall ist Widerstand«
Unter dem Titel “Wir sind alle Çapulcu! Wir sind alle Marodeure! Taksim ist überall!” hat die Interventionistische Linke eine Solidaritätserklärung für die Proteste und Aufstände in der Türkei verfasst.
Aber nicht nur in der Türkei wird mit Repression gegen die türkische Linke vorgegangen. Am 26. Juni wurden in Deutschland und Österreich Vereinsräume und Wohnungen von Linken durchsucht und fünf Menschen festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen durch Kundgebungen und Konzerte, wie beispielsweise dem Grup Yorum Konzert Anfang Juni 2013 in Oberhausen, eine ausländische terroristische Organisation unterstützt zu haben.
Am 15. Juli wird ein Aktivist und Teilnehmer vom Taksimplatz, zum Thema “Revolte in der Türkei – und wie weiter?” in Elmshorn berichten.
Montag, 15. Juli, 19.30 Uhr im Reinhold-Jürgensen-Zentrum, Jahnstraße 2a.
Von der Veranstaltung sind nach § 6 VersG Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, ausgeschlossen.
Kein Konzert am 6.7. von „Kategorie C – Hungrige Wölfe“ in Hamburg
Die rechten Hooligan-Band „Kategorie C – Hungrige Wölfe“ kündigte für Samstag den 06.07. 2013 ein Konzert in Hamburg an. Die letzten Konzerte von „Kategorie C – Hungrige Wölfe“ die in Hamburg angekündigt wurden, fanden im Kreis Pinneberg statt.
Heute (5.7.) verkündet die Band “Kategorie C – Hungrige Wölfe” auf ihrer Website, dass das Konzert in Hamburg aufsfällt! Es sollte im Landkreis Rotenburg (Wümme) in Niedersachsen stattfinden.
Seit mehreren Jahren tritt die Band “Kategorie C” (auch bekannt unter “Hungrige Wölfe”, “VollKontaCt” und “H.E.R.M.”) bundesweit auf. Frontmann Hannes Ostendorf sang zeitweise gleichzeitig auch für die Rechtsrock-Band „Nahkampf“ und bei den neonazistischen „Boots Brothers“. 1991 war Ostendorf an einem Brandanschlag auf ein Bremer Flüchtlingsheim beteiligt.
Schon im November 2010 spielte die Band ein Konzert im Kreis Pinneberg, in Bönningstedt im Kids&Play. Am 23.12.2012 spielte die Band wieder im Kreis Pinneberg, das Konzert fand im Musik Club und Event Location ONE-Elmshorn statt.
Der Veranstaltungsort wird von der Band wie gehabt, erst am Veranstaltungstag über ein Infotelefon
zu erfahren sein. Weiter wird angekündigt das der genaue Ort des Konzerts nur mit dem Auto zu erreichen sei. Diese konspirative Ankündigung des Konzert ist dem öffentlichen und behördlichen Druck geschuldet. Die Konzerte von “Kategorie C – Hungrige Wölfe” werden immer wieder verboten, aufgelöst oder durch
AntifaschistInnen behindert. Weiter soll dieses Gehabe auch das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken und bei den HörerInnen identitätsstiftend wirken. Bei solchen Konzerten wird nicht nur rechtem Gedankengut ein Raum geboten, vielmehr wird auch die Vernetzung zwischen den extrem Rechten gefördert. Rechtsrock-Konzerte sind fester Bestandteil des neonazistischen Lifestyles. Sie dienen Jugendlichen oft als Einstieg in die Neonaziszene.
Das Konzert von “Kategorie C – Hungrige Wölfe” am kommenden Samstag sollte ein “Solidaritätskonzert für die Betroffenen der Hochwasserkatastrophe” werden und dient als Ersatz für das am 15.Juni in Wolfsburg angekündigte Konzert.
Mittlerweile wurde das Konzert für den 6.7. von der Band abgesagt.
Links zum Thema:
Radio Bremen zu “Kategorie C – Hungrige Wölfe”: 1
Hamburger Abendblatt zum Konzert bei Kids&Play in Bönningstdt: 1
Antifa Pinneberg zum Konzert im One-Elmshorn: 1, 2
Pinneberger Tageblatt zum Konzert in Elmshorn: 1, 2, 3
Elmshorner Nachrichten zum Konzert in Elmshorn: 1
taz.de die tageszeitung zum Konzert in Elmshorn: 1
Antifa Deniz K. endlich freigelassen!
Nach über 14 Monaten Knast wurde der Nürnberger Antifaschist Deniz am 5. Juli 2013 endlich freigelassen. Die 2. Jugendstrafkammer des Landgerichts Nürnberg/Fürth entsprach damit einer Haftbeschwerde der Anwälte von Deniz. Bereits vor zwei Wochen hatte der Bundesgerichtshof den ursprünglichen Urteilsspruch des Landgerichts auf 2 1/2 Jahre Haft in der Revision kassiert.
Das neue Antifa Infoblatt (AIB) Nr. 99 ist da
Titelthema der 99. Ausgabe des Antifaschistischen Infoblatts ist: Kriegstourismus
Neonazis auf den Schlachtfeldern der Welt Weitere Themen sind unter anderem: Bandidos in Schleswig- Holstein: ein 88%-Club, Die Achse Deutschland-Südafrika, Bewaffnete Neonazis im Ausland, Mord an einem Antifaschisten in Paris, Flüchtlingsunterbringung in Sachsen-Anhalt. Erhältlich wie immer in den Läden eures Vertrauens ( Infoladen Schwarzmarkt, Schanzenbuchhandlung ) oder direkt beim AIB

Antifa-Café am 05.07.2013 in der Hafen Vokü
Es geht weiter mit der Reihe Why we fight!
Eine Reise durch die Faschismustheorie(n)
Obwohl Antifaschismus ein zentraler Bestandteil des linken Selbstverständnisses und ein wichtiges linkes Politikfeld ist, beschäftigen sich viele Linke nur selten oder gar nicht mit Faschismustheorie. Für erfolgreiche antifaschistische Strategiebildung und Praxis ist theoretische „Feindaufklärung“ aber unbedingt notwendig.
Besonders in den letzten Jahrzehnten hat sich in der Faschismustheorie viel getan, was in der Antifa bisher zu wenig zur Kenntnis genommen wird. In dieser Einsteigerveranstaltung werden die wichtigsten Strömungen der Faschismustheorie und die jeweilige Kritik an ihnen in den Kernaussagen vorgestellt. Die Reise geht von den 1920er Jahren bis heute durch die unterschiedlichen politischen Lager.
Im Anschluss möchten wir darüber diskutieren, was uns Faschismustheorie für die heutigen politischen Auseinandersetzungen zu sagen hat.
Die Referenten, Fabian Kunow und Mathias Wörsching aus Berlin, haben sich wissenschaftlich und praktisch mit Faschismus auseinandergesetzt. Sie veröffentlichten u. a. mehrere Artikel zur Faschismustheorie an unterschiedlichen Orten.
Das Antifa-Café hat geöffnet ab 19 Uhr, Veranstaltungsbeginn ist 20 Uhr.
Gegen das bundesweite Treffen völkischer Schülerburschenschaften in Hamburg
Am Samstag den 6. Juli soll in Hamburg das jährliche, bundesweite Treffen des Allgemeinen Pennäler Rings (APR), einem Zusammenschluss extrem rechter Schülerburschenschaften stattfinden. Verantwortlich für das Treffen ist die Naziverbindung Pennale Burschenschaft Chattia Friedberg zu Hamburg; Ort des Treffens die einschlägig bekannte Hamburger Burschenschaft Germania. Dagegen machen wir mobil!

Erst im April war die Chattia aufgefallen, als sie gegen eine weitere Kieler Schülerverbindung aus dem APR ein blutiges Säbel-Duell austrug und dazu auch der NPD-Kandidat Björn Neumann erschien, der vor dem Haus einen Presse-Fotografen tätlich angriff. Nun lädt die Chattia, mangels eigenen Haus, in die Räume der befreundeten Germania aus der Sierichstraße. Wieder wird eine Säbelmensur auf den nackten Oberkörper erwogen, ein Zweikampf zu dem die Pennalien auch Minderjährige antreten lassen können. Vor allem soll bei dem „23. Pennälertag“ aber die bundesweite Arbeit des APR koordiniert werden. Aktuelle Infos
Kundgebung Sa., den 6. Juli 2013, 10.30 Uhr pünktlich Kreuzung Sierichstr. Ecke Gellerstr.
Antimilitaristisch Campen vom 21. bis 29. Juli 2013 gegen das Gefechtsübungszentrum bei Magdeburg
Am Morgen des 15. September 2012 machten sich hunderte antimilitaristische Aktivist_innen auf, das Gefechtsübungszentrum (GÜZ) in der Altmark bei Magdeburg zu entern, um den Kriegsübungsbetrieb zu sabotieren. Weder ein Demonstrationsverbot noch Feldjäger, mehr als 1000 Polizisten aus fünf Bundesländern und der Bundespolizei konnten verhindern, dass hunderte Antimilitarist_innen auf das militärische Gebiet gelangten.Wir rufen deshalb alle Antimilitarist_innen auf, sich auch 2013 vom 21. bis 29. Juli wieder am internationalen »WarStartsHere-Camp« in der Altmark zu beteiligen.
Das GÜZ ist einer der größten und der modernste Truppenübungsplatz Europas. Hier laufen verschiedene Formen und Facetten von Militarisierung, Krieg und Aufstandsbekämpfung zusammen. Wir wollen sie sichtbar machen, stören und angreifen!
Veranstaltung am 10 Juli im Centro Sociale [bei der U3 Feldstraße] um 18.30, mit Infos zum GÜZ-Camp und zu militärischer Normalität und Widerstand in Hamburg
Alles in bester Verfassung? Notwendige Recherchen zum Verhältnis zwischen Nazis und bürgerlichem Staat
Schlapphut, Knarre, Hakenkreuz: alles in bester Verfassung?
Im Rahmen der Revue “Schalpphut, Knarre, Hakenkreuz!” wollen wir uns näher mit der Kontinuität faschistischen Terroros und dessen internationalen Zusammenhängen beschäftigen.
Auf Grund der in der deutschen Innenpolitik vertretenen Extremismus-Totalitarismus-Ideologie können die staatlichen Organe rechten Terror nicht wirkungsvoll bekämpfen, sofern dies überhaupt angestrebt ist. Die Revue fordert praktische Konsequenzen, die sich gegen die geplante Erweiterung der Kompetenzen des Verfassungsschutzes richten. weiter
Referent_innen von: Standpunkt Bremen, Flashmob Oldenburg, AK Stopp dem Wahnsinn des Verfassungsschutz
Orga durch: Archiv der sozialen Bewegungen, ATESH, AStA HfbK
