Wie wir bei linksunten.indymedia.org erfahren haben wurde Anfang dieser Woche die Neonazis Mario Zitzlaff und Lisa Warnke aus Schenefeld, sowie die NSU-Unterstützerinn Janine Steinhoff aus Rellingen in ihrem Wohnumfeld geoutet.
Keine Nazis in unserer Nachbarschaft! Kein Fußbreit den Faschisten! Kein Platz fur Nazis und ihre
UnterstützerInnen , weder im Kreis Pinneberg noch sonstwo!
Wir begrüßen das Outing und wollen nochmals darauf hinweisen das es im Kreis Pinneberg immer noch eine Aktive Neonazi-Szene gibt.
28.10.2012 Landesparteitag der NPD im Rondo in Pinneberg.
23.12.2012 Konzert der rechten Hooligan-Band “Kategorie C“ (auch bekannt unter “Hungrige Wölfe”, “VollKontaCt” und “H.E.R.M.”) aus Bremen im Kreis Pinneberg im One-Elmshorn (Spielte 2010 schon mal im Kreis Pinneberg im Kids&Play in Bönnigstedt).
16.02.2013 Nazis- Überfall auf eine togolesische Familie am Bahnhof Pinneberg.
19.05.2013 Der Punker-Treff in der Gärtnerstr. in Elmshorn ist mal wieder von Nazis angeriffen worden. Es kam zu einer heftigen Schlägerei mit mehren Verletzten.
05.07.2013 Das Pateibüro der Grünen wird in Pinneberg in der Nacht vom 4.7.-5.7. zum wiederholten mal von Nazis angegriffen und eine Scheibe zerstört.
09.11.2013 Nazi-Anschläge auf die Jüdische Gemeinde Pinneberg.
04.04.2014 Nazi kleben in Pinneberg Plakate mit den in Rom verurteielten Kriegesverbrecher Erich Priebke.
Mit allen möglichen Mitteln gegen Vertreter_innen der extremen Rechten im Kreis Pinneberg!
Carlo Giuliani unvergessen!
Hunderttausende Globalisierungskritiker demonstrierten am 20.7.2001 im italienischen Genua gegen den dort stattfindenden G8-Gipfel. Sie wurden systematisch von der Polizei attackiert und krankenhausreif geschlagen. Daraufhin entwickelten sich schwere Straßenkämpfe zwischen Demonstranten und der Staatsgewalt. Im Verlauf dieser Auseinandersetzungen wurde der 23-jährige Carlo Giuliani von einem Bullen erschossen und von dessen Kollegen mehrfach überfahren.
Bilderfolge vom Mord an
Carlo Giuliani und Doku zum G8-Gipfel 2001 in Genua
Bei linksunten.indymedia.org gibt es einen Aufruf zu einer Demo am 20.7. in Hamburg
CARLO VIVE!
Das neue Antifa Infoblatt (AIB) Nr. 103 ist da
Titelthema der 103. Ausgabe des Antifaschistischen Infoblatts ist: Griechenland – Das erstarken einer faschistischen Bewegung. Weitere Themen sind unter anderem: Analyse und Hintergründe der extrem rechte Facbook-Gruppe “Weil Deutsche sich`s noch trau`n!”, Personalquerelen in der NPD, Internationale Proteste gegen SS-Gedenkmarsch in Riga, Ausblendung neonazistischer Gewalt im Allgäu, Interview mit Antifas aus Prag.
Erhältlich wie immer in den Läden eures Vertrauens ( Infoladen Schwarzmarkt, Schanzenbuchhandlung ) oder direkt beim AIB
2.8. Naziaufmasch in Bad Nenndorf verhindern!
Am 2. August wollen wieder Neonazis in Bad Nenndorf bei Hannover zu einem sog. Trauermarsch aufmarschieren. Im letzten Jahr ist es erstmals seit 2006 gelungen den Aufmarsch zu blockieren. Rund 600 Menschen beteiligten sich an einer Blockade auf der Naziroute. An diesen Erfolg soll in diesem Jahr angeknüpft werden. Mehr Info: ♥ 2 block
Auf die Straße gegen Neofaschismus und Geschichtsrevisionismus!
Kommt am Samstag, den 2. August 2014 nach Bad Nenndorf!
9.7. Veranstaltung: Basisdemokratie inmitten des Syrienkrieges
Seit Juli 2012 ist die kurdische Region im Norden Syriens -Rojava- unter Selbstverwaltung der dortigen Bevölkerung: KurdInnen, AssyrerInnen,
ChaldäerInnen, AraberInnen u.a. Eine progressive Massenbewegung konnte die Assad-Truppen verdrängen und weite Teile der Regierungsverwaltung und Infrastruktur ersetzen. Sie verteidigen ihre Strukturen gegen die islamistischen Banden, die Assad-Truppen und die Einflussnahme der Türkei und haben damit einen dritten Weg in Mitten des Krieges eingeschlagen.In Rojava wird durch Selbstorganisierung und Basisdemokratie eine gesellschaftliche Alternative aufgezeigt und konkret umgesetzt: Rätestrukturen fördern die Mitbestimmung der Bevölkerung, die Produktion von Nahrungsmitteln ist kollektiviert und auch die vollständige Teilhabe von allen nicht-kurdischen Bevölkerungsteilen wurde ermöglicht…weiter
Veranstaltung 18:30 Uhr, im Centro Sociale, Sternstr. 3
Seit einer Woche haben sich die Angriffe der ISIS auf den Kanton Kobanê in Rojava/Nordsyrien verstärkt. Die westlichen Medien berichten über die islamistische ISIS lediglich im Zusammenhang mit ihrem Vormarsch im Irak. In Rojava verteidigen sich die Menschen seit etwa zwei Jahren gegen Angriffe jeglicher Gruppierungen gegen den Aufbau der Demokratischen Autonomie.
Um Solidarität mit der Bevölkerung von Kobanê zu zeigen, findet am Samstag, 12. Juli, 15 Uhr eine Kundgebung auf dem Hachmannplatz (Hamburger Hauptbahnhof) statt.
Stockholm: Free Joel!
Heute wurde Joel in der zweiten Instanz zu 5 Jahren und 6 Monaten verurteilt. Schreibt Joel und den anderen Gefangen_inn! Joel Almgren, Box 1274, 141 25 Huddinge
Solidarität mit Ashraf !
+++Jüdische Gemeinde Pinneberg bietet muslimischen Flüchtling aus dem Sudan Kirchenasyl+++
Wir freuen uns über den Schritt der Jüdische Gemeinere Pinneberg, dem geflüchteten Ashraf O. Kirchenasyl zu bieten. Weil der 34-jährige Ashraf O. über Ungarn nach Buchholz (Niedersachsen) gekommen sein soll, wollte der Landkreis ihn entsprechend dem Dublin-II-Abkommen wieder nach Ungarn abschieben. Die Lebensbedingungen für Flüchtlinge sind in Ungarn unzumutbar, es droht Haft und keinerlei Unterstützung. Asylsuchende sind sich selbst überlassen. In Ungarn Regiert die rechtspopulistische Fidesz-KDNP von Viktor Orban, nach den Parlamentswahlen vom April 2014 ist auch weiter die “Jobbik” (Bewegung für ein besseres Ungarn) eine extrem rechte und antisemitische Partei im Parlament vertreten. Auch deutsche Neonazis sind immer wieder in Ungarn z.B. im Februar am “Tag der Ehre”. (Aktuelles zur extremen Rechten in Ungarn unter: http://pusztaranger.wordpress.com)
Für ein Grundrecht auf Asyl! Kein Mensch ist Illegal! Bleiberecht für alle! Solidarität mit Lampedusa in Hamburg und den Besetzer_innen der Gerhart-Hauptmann-Schule in Kreuzberg!
Unterstütz Ashraf O. und die Jüdische Gemeinde Pinneberg
+++ Kommt am 5.7. zu den Demonstrationen für die Rechte der Flüchtlinge in Hamburg und Berlin! +++
Bundesweiten Demonstration am 21.6. Hannover: Halim Dener von einem deutschen Polizisten erschossen
Vor 20 Jahren wurde Halim Dener von einem deutschen Polizisten in Hannover erschossen.
Wir erinnern an die Ereignisse der Jahre 1993/94 und stellen sie in einen Kontext mit der heutigen Situation in Kurdistan und der BRD. Aufruf ( Kurdî, Türkçe & Deutsch
Kommt zur bundesweiten Demonstration!
Berichte von der Demo:
Mehr als 1000 Demonstrant_innen gedachten dem 1994 von einem deutschen Cop ermordeten kurdischen Aktivisten Halim Dener am Samstag in Hannover.
lowerclassmagazine.blogsport.eu, Bericht auf Türkisch, HAZ, Bericht der Kampagne Halim Dener zur Demo
Paris: In Gedenken an Clément Meric
Am 5. Juni 2013 wurde der Antifaschist Clement Meric von Faschist_Innen in der Pariser Innenstadt ermordet. Zu diesem Anlass fand an dem Jahrestag des Mordes ein Aktionswochenende in Paris statt. Es gab ein Musikfestival über zwei Abende, an denen lokale Hip-Hop Crews aber auch international bekannte Bands aufgetreten sind.
Zum Samstag dem 7. Juni 2014 wurde zu einer großen Demonstration durch Paris zum Gedenken an Clement und gegen Faschismus aufgerufen, an der 8000 Menschen aus verschiedenen politischen Spektren und Städten Frankreichs aber auch aus anderen Ländern teilnahmen. Auch aus Deutschland sind Antifas angereist, um sich an den Aktionen in Gedenken an Clement zu beteiligen. Darunter auch Antifaschist_Innen aus Hamburg, die in diesem Rahmen die Möglichkeit nutzten, der „Action Antifasciste Paris-Banlieue“ in einem Gespräch ein paar Fragen zu stellen.
Salut AFA Paris, könnt ihr uns eure Gruppe kurz vorstellen?
„Wir haben uns 2008 gegründet. Unsere Leute kommen aus verschiedenen Richtungen wie zum Beispiel ehemaligen RASH-Paris Mitglieder_Innen, Sprayer_Innen, Ultras, Leute von „Alternatif Libertaire“, Syndikalist_Innen und Mitgliedern von „Auto Defense Populaire“. Uns war wichtig, dass wir nicht nur eine Subkultur, wie z.B. Skinheads ansprechen, sondern auch Jugendliche, die eher auf Hip-Hop stehen oder sich keiner speziellen Subkultur zuordnen. Vor allem sollen bei uns aber Leute einen Platz finden, die von Diskriminierung wie zum Beispiel Rassismus, Klassismus und Sexismus betroffen sind und hier eine Möglichkeit haben, sich zu organisieren und dagegen aktiv zu werden.
Ok, jetzt habt ihr schon einiges zu eurer Gruppe gesagt und wie sieht eure politische Arbeit aus?
„Zunächst fanden wir es wichtig, uns zu organisieren, vor allem dort, wo wir leben. Hier wollen wir mit den Bewohner_Innen des Viertels in Kontakt treten, um gemeinsam Verbesserungen für uns zu erkämpfen. Deshalb stehen wir in Kontakt zu Vereinen in der Nachbarschaft und sozialen Zentren und versuchen, verschiedene Kämpfe im Viertel zu verbinden.“
Wie können wir uns so etwas konkret vorstellen?
„Uns ist besonders wichtig, uns die Straße zu nehmen. Vor allem durch direkte Aktionen. Wir versuchen zum Beispiel zur Zeit, einen Fußball- und einen Boxverein im Viertel aufzubauen. Die Vereine sollen basisdemokratisch organisiert sein und den Jugendlichen aus dem Viertel ein Miteinander ermöglichen, das möglichst offen und frei von Diskriminierung ist.
Das ist dann also für die Zukunft geplant. An welchen Projekten habt ihr denn bisher gearbeitet?
„Zusammen mit Nachbarschaftsvereinen und lokalen Gruppen haben wir dieses Jahr eine Demonstration in unserem Viertel gemacht, bei der auch Leerstand besetzt wurde, um Wohnraum zu schaffen. Zudem sollte auf die sozialen Probleme der Leute in unserem Viertel aufmerksam gemacht werden. Außerdem machen wir regelmäßig eine Nachbarschaftsküche in einem besetzten Haus, wo Leute günstig oder umsonst essen können. Wir setzen uns auch für einen kostenlosen öffentlichen Nahverkehr ein, da wir der Meinung sind, dass wir lange genug teure Fahrkarten gekauft haben.“
Auf welche Erfolge könnt ihr zurückblicken?
„Vor einiger Zeit hätten wir uns nicht vorstellen können, dass es für uns möglich ist, ein solches Wochenende mit so vielen Menschen zu organisieren. Durch unsere Organisierung wurde es möglich, unsere politischen Ideen zu verwirklichen.“
Gut, dass ihr das Wochenende zum Gedenken an Clement erwähnt. Dies war ja auch einer der Gründe, weshalb wir hier sind. Könnt ihr uns erzählen, was sich für euch durch den Mord an Clement verändert hat?
„Für uns war sein Tod ein großer Schock, da er ein Mitglied der Gruppe und für viele ein enger Freund war. Der Mord hat uns als Freund_Innen aber auch enger zusammen geschweißt. Auch die Zusammenarbeit mit anderen Gruppen und Organisationen aus Paris, sowie aus ganz Frankreich ist intensiver geworden. Die Themen und Ideen, die Clement wichtig waren, wie zum Beispiel Tierrechte und der Kampf gegen Homophobie sind für uns durch den Mord noch mal wichtiger geworden, werden diskutiert und sind viel mehr in den Vordergrund gerückt. Für uns ist klar, dass wir Clements Kämpfe weiter führen und ihn dabei in unseren Herzen tragen.“
Es gab ja dieses Wochenende eine große Demonstration und jeweils eine Hip Hop und eine Ska-Punk-Reggae Konzertveranstaltung. Warum habt ihr diese Form des Gedenkens gewählt?
„Das Wochenende haben wir nicht alleine organisiert, sondern es gab das „Comité pour Clément“, in dem, außer uns, noch andere Gruppen mitgearbeitet haben. Seit dem Mord an Clément gab es in Frankreich viele Aktionen von Faschist_Innen oder Aktionen an denen Faschist_Innen teilgenommen haben, wie zum Beispiel der nationalistische Aktionstag „Jour de Colère“, oder die homophobe Demonstration „Manif pour tous“ gegen die sogenannte Homo-Ehe. Neben den Messerangriffen auf Antifas in Lyon gab es auch Europaweit vermehrte Angriffe auf Antifas, wie zum Beispiel dem Mord an Pavlos, ein antifaschistischer Rapper aus Athen, oder die Messerattacke auf Showan, der danach mehrere Wochen im Koma lag. Darum war es uns wichtig, mit möglichst vielen Antifaschist_Innen auf die Straße zu gehen, um eine klare Antwort auf diese Angriffe und das erstarken der Rechten in Europa zu finden. Dazu wurden auch Gäste aus verschiedenen Ländern eingeladen, um sich auszutauschen. Die zwei verschiedenen Konzertabende haben wir veranstaltet, um möglichst viele verschiedenen Leute mit unterschiedlicher Musik anzusprechen.“
Auf der Demonstration waren auch Schilder zu sehen, die sich gegen die rechte französische Partei „Front Nationale“ richteten, die bei der Europawahl 25% der Stimmen bekommen haben. Wie würdet ihr die Situation nach der Wahl bewerten?
„Natürlich hat uns das Wahlergebnis erschrocken. Andererseits haben auch große Teile der Bevölkerung gar nicht gewählt. Für uns ist somit noch nichts entschieden! Wir konzentrieren uns mit unserer Arbeit ohnehin mehr auf die Leute, für die die Parteien keine Perspektive bieten. Trotzdem hoffen wir, dass Vielen durch dieses Wahlergebnis klar wird, dass der antifaschistische Kampf notwendig bleibt.“
Zum Schluss würde uns noch interessieren, wie ihr euch Antifa-Arbeit in Zukunft auf internationaler Ebene vorstellen könntet.
„Zunächst ist es uns wichtig, die regionalen Probleme und Kämpfe in einen Bezug zueinander zu setzen und Gemeinsamkeiten zu erkennen. Das heißt für uns zum Beispiel auch, nach Athen zu reisen, um dem Mord an Pavlos zu gedenken. Aber natürlich auch, um von anderen Antifas zu lernen, uns auszutauschen und uns international zu vernetzen.“
Vielen Dank für das Gespräch. Wir hatten sehr schöne Tage mit und bei euch und freuen uns, dass wir uns mit euch austauschen konnten und hoffen, dass wir uns bald wiedersehen. Möchtet ihr noch etwas abschließendes sagen?
Ja, wir haben uns sehr darüber gefreut, dass ihr hergekommen seid und mit uns ein Teil des Gedenkens wart. Es hat uns viel bedeutet, dass wir auch aus anderen Ländern Solidarität erfahren und gemeinsam gegen Unterdrückung und Diskriminierung kämpfen. Don´t forget the struggle- don´t forget the streets!
Während unseres Aufenthaltes in Paris ist noch ein gemeinsames Graffiti entstanden.
Freiheit für Joel und alle anderen Antifaschist_Innen
ATESH & ANTIFA PINNEBERG
Paris, 2014
Weiter Bilder, Berichte & Videos gibt es bei der Action Antifasciste Paris-Banlieue
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Naziaufmarsch in Dresden am 7.6. verhindern!
Nachdem sich die Nazis in den letzten Jahren mit dem „Tag der deutschen Zukunft – unser Signal gegen Überfremdung“ immer in der norddeutschen Region versucht haben, mobilisieren die sogenannten Freien Kräfte für dieses Jahr nach Dresden. Naziaufmärsche müssen verhindert | blockiert | sabotiert werden!
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