Am 27.08. in Hamburg:
HoGeSa und co – Hintergründe zu Organisation und Netzwerken rechter Hooligans und anderer „patriotischer Fußballfans“
Als im Oktober 2014 knapp 5.000 Menschen unter dem Namen „Hooligans gegen Salafisten“ durch Köln randalierten, war die Überraschung in der medialen Öffentlichkeit groß. Doch nur zum Teil verständlich: Denn zuvor waren weder Hooligans verschwunden, noch hatte sich die (extrem) Rechte aufgelöst. Vielmehr kann auf eine lange Geschichte rechter Gewalt von Hooligans zurückgeschaut werden, in den Stadien des hiesigen Fußballs als auch außerhalb. Insofern wurde durch „HoGeSa“ nur eines deutlich: Extrem Rechte Hools stellen eine reale Bedrohung dar, ihre Netzwerke funktionieren. Und Teile dieser Netzwerke mobilisieren auch zum „Tag der deutschen Patrioten“ am 12.09.2015. Die Veranstaltung wird die bundesweite Nazi-Hooligan-Szene transparenter machen und deren Inhalte und Verknüpfungen zur (extrem) Rechten beleuchten.
Gäste: Pavel Brunßen – Chefredakteur des Transparent-Magazins, Robert Claus – Kompetenzgruppe Fankulturen und Sport bezogene Soziale
Arbeit (KoFaS)
Beginn: 19.30 Uhr Ort: Fanräume e.V. / Heiligengeistfeld 1 / 20359 Hamburg
Am 03.09.2015 in Pinneberg: HoGeSa, PeGiDa und die rassistische Stimmung im Land (Veranstaltung mit RefarentIn vom Beranet-SH) um 19 Uhr / Clara-Bartram-Weg 14/Jüdische Gemeinde Pinneberg
Enttarnung der ehemaligen verdeckten Ermittlerin Maria „Block“ / Böhmichen in Hamburgs linker Szene
Am 26.08. wurde eine verdeckte Ermittlerin enttarnt. Maria Böhmichen /”Block” war von 2009 – 2012 in Hamburg als Spitzel in Antira u. Antifa Zusammenhängen aktiv, M. Böhmichen ist nachwievor Polizeibeamtin und wohnt mit ihrem Partner und einer kleinen Tochter in Halstenbek / Kreis Pinneberg. U.a. berichtet das Hamburger Abendblatt, Die Welt & NDR. Von linksunten.indymedia.org:
Mit diesem Text soll über die Aktivitäten der verdeckten Ermittlerin Maria Böhmichen (*1983) informiert werden. Sie war unter dem Decknamen „Maria Block“ mindestens von 2009 bis 2012 in der Hamburger linken Szene aktiv. Sie ist nachwievor Polizeibeamtin und wohnt mit ihrem Partner und einer kleinen Tochter im Friedrichshulder Weg 81 in Hamburg-Halstenbek.
Ihre nachträgliche Enttarnung ist, wie viele andere Enttarnungen, einem Zufall geschuldet. Diese Veröffentlichung gibt einen Überblick über die Aktivitäten der Beamtin. Nicht alle uns vorliegenden Informationen werden in dieser Veröffentlichung aufgeführt.
Der Hauptfokus ihrer verdeckten Ermittlung lag im Bereich des Antirassismus, doch das vorgebliche Interessenfeld der Beamtin Maria Böhmichen war breiter. So ermittelte sie außerdem in den Schwerpunkten Antifaschismus, No-IMK und in städtischen Konflikten, z.B. denen ums Autonome Zentrum Altona, und interessierte sich für Anti-Atom- und Klimakämpfe. Ob sie als Beamtin für Lageaufklärung (BfL) oder als verdeckte Ermittlerin (vE) eingesetzt war kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden. Klar ist jedoch, dass sie die rechtlichen Kompetenzen beider Szenarien weit überschritten hat… linksunten.indymedia.org
русский язык/Russisch
Нацисты, неонацистские хулиганы и правые популисты планируют провести 12 Сентября в Гамбурге „День немецких патриотов“, под видом которого они хотят провести расистские шествия Hogesa (т.н. „хулиганы против салафитов“) и Pegida (т.н. „патриотические европецы против исламизации страны“)
Десятки тысяч сторонников Pegida показали прошлой Зимой, что уже давно существующий насильственный потенциал правых открыто реализовывается на улице. При этом представители этого политического спектра отныне имеют поддержку в парламенте в лице AfD, которые в отличие от NPD не так известны массам своими национал-социалистическими наклонностями. Как следствие деятельности AfD, Pegida и Hogesa, количество нападений на беженцев в Германии стремительно увеличивается. Согласно данным ProAsyl в 2014 году в Германии были совершены 35 поджогов и 118 фактов порчи имущества мест содержания беженцев, а также 256 демонстраций против беженцев и отведенного для них жилья.
Даже Гамбург и граничащие с ним земли страдают от такого развития событий. С 2014 года расисты активно мобилизируют свои силы против центра прибывания беженцев в Фармзене, в то время как „порядочные граждане“ из Харвестехуде пытаются законными средствами воспрепятствовать появлению дома для беженцев. В Эшенбурге (Шлейзвиг Гольштейн, Герцогство Лауенбург) были совершены 2 поджога цетра для беженцев – 9.2.2015 и 29.6.2015.
Немецкая и европейская политика по вопросу беженцев провалена. В 2014 году 60 миллионов людей во всем мире находились в бегах от нищеты и отсутствующих перспектив на будущее, в чем также виноваты западные индустриальные государства. Тем не менее, массовые смерти при попытке пересечь Средиземное все еще случаются из-за растущих препятствий, которые чинят государства, и также из-за ужесточающегося режима депортации. Вместо культуры гостеприимства ставка делается на политику запугивания.
Pegida, Hogesa, инициативы „Nein zum Heim“ („Нет убежищу“) и простые нападения на происходят на фоне политической пропаганды, достигшей обывательской среды, или вытекющей из нее.
Мы призываем всех 12 сентября выйти на улицу вместе с Гамбургским Объединением против Правых (Hamburger Bündnis gegen Rechts) и демонстрировать против шествия нацистских хулиганов!
12.9. – совместная поездка из Пиннеберга на демонстрацию против „Дня немецких патриотов“
Infos: facebook/HamburgerBündnisgegenRechts, www.nichteinentag.tk, antifapinneberg.blogsport.de, Hamburger Bündnis gegen Rechts (HBgR)
čeština / Tschechisch
Na 12.září plánují nacisté, pravicoví extremisté a pravicoví populisté “Den německého patriotismu” v Hamburku. Chtějí tím navázat na rasistické pochody Hogesy a Pegidy. Desetitisíce příznivců Pegidy ukázaly minulou zimu, že existující rasistický potenciál se nyní už odvažuje vystoupit otevřeně na ulici. Kromě toho je toto spektrum poprvé zastoupeno prostřednictvím strany AfD (Alternative für Deutschlad) v parlamentu. Tato strana ovšem není přímo spojována s nacionálním socialismem, jak je tomu u NPD. Za doprovodu AfD, Pegidy a HoGeSy začaly drasticky narůstat v Německu útoky na uprchlíky. V roce 2014 bylo podle zpráv organizace ProAsyl 35 žhářských útoků a 118 násilných útoků na ubytovny s uprchlíky, konalo se také 256 protestních demonstrací proti uprchlíkům a proti otvírání domů pro azylanty.
Tento vývoj se nevyhnul ani Hamburku a okolním spolkovým zemím. Od roku 2014 vystupují rasisté proti ubytovně pro uprchlíky ve Farmsen, v Harvestehude se snaží maloměšťáci přes právní kličky zabránit otevření ubytovacího zařízení pro uprchlíky. V šlesvicko-holštýnském Escheburgu (okres Herzogtum Lauenburg) došlo 9.2. a v Lübecku 29.6. ke žhářskému útoku na ubytovny. Německá a evropská politika v zacházení s uprchlíky selhala. V roce 2014 bylo po celém světě na útěku před bídou a chybějícími životními perspektivami 60 miliónů lidí., na jejichž osudu mají svoji vinu i západní průmyslové země. Masovému umírání při útěku přes Středozemní moře se snaží zabránit stále většími zátarasy a tvrdším režimem vracení uprchlíků zpět. Sází se na politiku zastrašování místo na kulturu přivítání. Pegida, HoGeSa, iniciativy „Nein zum Heim“ a rasistické útoky - to vše se odehrává na pozadí politických nálad, které vychází a sahají až do samého občanského centra.
Vyzýváme společně s Hamburským svazkem proti pravici (HBgR) k protestnímu pochodu dne 12.září proti pochodu naci-hooligans.
-12.09. společná jízda z Pinnebergu na demonstraci HBgR proti “Dnu německých patriotů”
Informace najdete na: facebook/HamburgerBündnisgegenRechts, www.nichteinentag.tk, antifapinneberg.blogsport.de, Hamburger Bündnis gegen Rechts (HBgR)
Stop Nacismu! Zastavme tento Pochod!
Gemeinsam gegen Rassismus – 12.09. Naziaufmarsch in Hamburg verhindern!
Für den 12. September planen Nazis, rechte Hooligans und Rechtspopulisten einen „Tag der deutschen Patrioten“ in Hamburg. Damit wollen sie an die rassistischen Aufmärsche von Hogesa und Pegida anknüpfen. Zehntausende von Pegida-AnhängerInnen zeigten im letzten Winter, dass sich jetzt ein schon länger vorhandenes rassistisches Potential offen auf die Straße wagt. Zudem hat dieses Spektrum mit der AfD erstmals eine parlamentarische Vertretung, die im Gegensatz zur NPD nicht mit dem Makel des NS-Bezuges behaftet ist. Im Gefolge von AfD, Pegida und HoGeSa nahmen Angriffe auf Geflüchtete in Deutschland drastisch zu. 2014 gab es laut ProAsyl 35 Brandanschläge und 118 Sachbeschädigungen gegen Geflüchtetenunterkünfte sowie 256 Kundgebungen gegen Geflüchtete und ihre Unterkünfte. Auch Hamburg und angrenzende Bundesländer blieben nicht von dieser Entwicklung verschont. Seit 2014 machen RassistInnen in Farmsen gegen eine Geflüchtetenunterkunft mobil, während in Harvestehude Biedermänner mit juristischen Winkelzügen eine Unterkunft verhindern wollen. Im schleswig-holsteinischen Escheburg (Kreis Herzogtum Lauenburg) wurde am 9.02. sowie am 29.06.2015 in Lübeck Brandanschläge auf Unterkünfte für Geflüchtete verübt.
Die deutsche und europäische Politik im Umgang mit Geflüchteten ist gescheitert. 60 Millionen Menschen befanden sich 2014 weltweit auf der Flucht vor Elend und fehlenden Lebensperspektiven, an denen auch die westlichen Industriestaaten Schuld tragen. Dem Massensterben bei der Flucht über das Mittelmeer wird jedoch begegnet durch noch stärkere Abschottung und durch ein noch härteres Abschieberegime. Statt auf Willkommenskultur wird auf eine Politik der Abschreckung gesetzt. Pegida, HoGeSa, „Nein zum Heim“-Initiativen und die rassistischen Angriffe erfolgen also vor dem Hintergrund einer politischen Stimmungsmache, die bis weit ins bürgerliche Lager hineinreicht oder diesem entspringt.
Wir rufen dazu auf, mit dem Hamburger Bündnis gegen Rechts, am 12. September gemeinsam gegen den Aufmarsch der Nazi-Hooligans auf die Straße zu gehen.
-Infoveranstaltung: HoGeSa, PeGiDa und die rassistische Stimmung im Land (Veranstaltung mit RefarentIn vom Beranet-SH) am 3.09.2015 in Pinneberg um 19 Uhr
-12.09.: Gemeinsame fahrt von Pinneberg zur HBgR-Demo gegen den “Tag der deutschen Patrioten”
Kurz Aufruf auf: język polski / Polnisch, English / Englisch, Italiano / Italienisch
Für mehr Infos: facebook/HamburgerBündnisgegenRechts, www.nichteinentag.tk, antifapinneberg.blogsport.de, Hamburger Bündnis gegen Rechts (HBgR)
11.09. Internationalistische Vorabenddemonstration: “Von Kurdistan bis Hamburg: Faşizme Karşı Omuz Omuza! – Schulter an Schulter gegen Faschismus!“
Italiano / Italienisch
Fascisti, Hooligans e populisti di destra si riuniranno il 12 Settembre ad Amburgo per celebrare la „ giornata die patrioti tedeschi“. Questo evento si riallaccia alle manifestazioni di stampo razzista di Hogesa e Pegida. Diecimila sostenitori del movimento Pegida sono scesi in piazza lo scorso inverno. Cio´dimostra il nuovo ínsorgere di un sentimento razzista, gia´ da tempo presente nella nostra societa´. Inoltre per la prima volta viene data voce in parlamento a questo spettro politico, attraverso il partito di estrama destra AfD, che, al contrario del partito NPD, nella mente die tedeschi non ha un diretto legame con in Nazional socialismo. In seguito all´origine del partito AfD e dei movimenti Pegida e HoGeSa, negli ultimi anni sono aumentate drasticamente le aggressioni contro i migranti in Germania. Secondo il Proasyl, nel 2014 sono stati registrati 35 incendi dolosi e 118 danneggiamenti a campi rifugiati, cosí come 256 comizi contro i migranti e campi di accoglienza. Anche Amburgo e le regioni vicine non vengono risparmite. In Farmsen gruppi fascisti si stanno mobilitando dal 2014 contro un campo di accoglienza, mentre in Harvestehude i piccolo borghesi cercano di bloccare con trucchi giuridici la costruzione di un altro campo rifugiati. Il 9. 02.2015 a Escheburg in Schleswig-Holstein e il 26. 06.2015 a Lubecca sono stati appiccati incedi a campi di accoglienza.
La politica tedesca e europea in relazione all´afflusso dei migranti e alla loro accoglienza si puo dichiarare fallita. Nel 2014 60 Milioni di persone hanno lasciato i loro paesi d´origine, in fuga dalla miseria e dalla mancanza di prospettive future. Di cio´sono responsabili anche i paesi occidentali industrializzati. La moria nel Mar Mediterraneo pero´ viene fronteggiata solo attraverso un ancor piu´forte isolamento e una politica del rimpartio sempre piu´severa. Invece di creare una realtá aperta all´accoglienza, viene fomentata la politica della intimidazione. Pegida, HoGeSa, le iniziative di „Nein zum Heim“ e le aggressioni razziste sono frutto di una propaganda politica, che riesce a influenzare la borghesia o che addirittura ha origine da questa stessa.
Vi chiamimo a raccolta il 12 Settembre per scendere insieme in piazza con l´Hamburger Bündnis gegen Rechts (L´alleanza d´Amburgo contro la Destra / HBgR) contro la manifestazione dei Nazi-Hooligans.
12.9. manifestazione contro il“Giorno die patrioti tedeschi“, da Pinneberg alla manifestazione HBgR.
Info: facebook/HamburgerBündnisgegenRechts, www.nichteinentag.tk, antifapinneberg.blogsport.de, Hamburger Bündnis gegen Rechts (HBgR)
English / Englisch
On the 12th of September 2015 Nazis, right-wing hooligans and right-wing populists want to carry out a “Day of German patriots” in Hamburg, Germany; with which they want to resume and connect on the racist marchings of Hogesa (right-wing alliance of hooligans against salafists) and Pegida (right-wing alliance of „patriotic Europeans against the islamization of the Occident”).
Last winter ten-thousands of Pegida supporters showed their long existing racist potential openly on the streets. Furthermore, with the AfD (“Alternative for Germany”-party) the right-wing spectrum found an parliamentarian representation that – contrary to the NPD (“Nationalistic Party of Germany”) – is not (directly) associated with the NS. Following the presence of AfD, Pegida and Hogesa there is a drastically increase in attacks against Refugees in Germany. According to ProAsyl there were 35 arson attacks and 118 vanadlisms against Refugee-accomodations as well as 256 manifestations against Refugees and their accomodations.
Just as well in Hamburg and the neighboring states these tendencies can not be left out of attention. Since 2014 there is a racist mobilization against a Refugee-accomodation in Farmsen (neighborhood in Hamburg), while at the same time “upright citizens” in Harvestehude (another neighborhood in Hamburg) try to prevent the built of a Refugee-accomodation with juristic measures. In Escheburg and Lübeck (both towns in Schleswig-Holstein) in February & June 2015 arson attacks against Refugee-accomodations were commited.
The German and European governments failed in dealing with Refugees. In 2014 worldwide 60 Million people were trying to escape from miserability and missing perspectives – on which the Industry nations of the West also have an account for. Increasing european-”shield” and a harder deportation-regime are used as answers against masses of deaths during the escapes across the Mediterranean Sea.
Instead of a welcoming culture, politics of deterrence are being used.
Pegida, HoGeSa, „Nein zum Heim“-initiatives (“no to HEIM”) and racist attacks can be seen as consequences of a political discourse that is reaching far into a middle-class camp or even arise from it.
Together with the HbgR (Hamburgs alliance against the right-wing) we are calling for protest against the marching of the Nazi-Hooligans.
Stop Nazis and their marchings!
Lets travel together to the HbgR-demontration against the “Tag der deutschen Patrioten” from Pinneberg on the 12.09.2015.
Further information: facebook/HamburgerBündnisgegenRechts, www.nichteinentag.tk, antifapinneberg.blogsport.de, Hamburger Bündnis gegen Rechts (HBgR)
język polski / Polnisch
Na dzień 12. września 2015 r. naziści, prawicowi pseudokibice i populiści planują w Hamburgu obchody „Dnia niemieckiego patrioty”. W ten sposób chcą oni nawiązać do rasistowskich marszów ruchów HoGeSa i PeGiDa. Przemarsze dziesiątki tysięcy zwolenników ruchu PeGiDa pokazały ubiegłej zimy, że już od dawna istniejący w społeczeństwie rasistowski potencjał, ma czelność wstępować otwarcie do życia publicznego. Ponadto przy pomocy partii AfD (z niem. Alternatywa dla NIemiec) spektrum to pozyskało po raz pierwszy parlamentarne przedstawicielstwo, które w przeciwieństwie do partii NPD (z niem. Narodowodemokratyczna partia Niemiec) nie jest kojarzone z narodowym socjalizmem. Skutkiem aktywności AfD oraz ruchów PeGiDa i HoGeSa drastycznie wzrosła liczba ataków na uchodźców w Niemczech. W roku 2014 doszło, według szacunków organizacji ProAsyl, do 35 podpaleń i 118 przypadków uszkodzenia mienia w ośrodkach dla uchodźców, jak również zorganizowanych zostało 256 manifestacji skierowanych przeciwko uchodźcom i planowanym dla nich kwaterom. Również Hamburgowi i sąsiednim landom nie udało się uniknąć skutków takiego rozwoju sytuacji. Od 2014 r. rasiści z miejscowości Farmsen mobilizują przeciwko kwaterze dla uchodźców, podczas gdy w miejscowości Harvesthude jej „praworządni” mieszkańcy starają przy pomocy się prawnych kruczków udaremnić budowę takich kwater. Dnia 9. lutego w Eschenburg, miejscowości znajdujacej się w północnych Niemczech, oraz 29. czerwca w Lubece doszło do podpaleń kwater dla uchodźców. Znikome starania poprawy tej sytuacji ze strony niemieckch i europejskich polityków spełzły na niczym. W 2014 r. na całym świecie około 60 milionów ludzi znajdowało się na uchodźstwie w nadziei na ucieczkę przed nędzą i absolutnym brakiem życiowych perpspektyw, którym to winne są w dużym stopniu zachodnie kraje przemysłowe. W odpowiedzi na masową śmierć uchodźców na morzu śródziemnym dochodzi do jeszcze silniejszego odseparowania Europy oraz do przyśpieszenia deportacji. Zamiast kultury serdecznego powitania, rządzi polityka odstraszania. PeGiDa, HoGeSa, inicjatywy „Nein zum Heim” (z niem. „Nie dla domu”, przeciwne organizacji ośrodków dla uchodźców) oraz ataki rasistowskie rozwijają się na tle zmian w politycznej atmosferze, które sięgają do głębi mieszczańskiego społeczeństwa lub które z niego wypływają.
12. września wzywamy z hamburski m sojuszem przeciwko prawicy (sojusz orientujący się przeciwko nazistom i rasistom) do wyjścia na ulice, aby wspólnie zatrzymać przemarsz nazistowskich huliganów!
12. września: wspólny wyjazd z miejscowości Pinneberg na hamburską demonstrację przeciwko „Dniu niemieckich patriotów”
Zatrzymajmy nazistów! Udaremnijmy ich przemarsz!
Więcej informacji: facebook/HamburgerBündnisgegenRechts, www.nichteinentag.tk, antifapinneberg.blogsport.de, Hamburger Bündnis gegen Rechts (HBgR)
UNE VIE DE LUTTE – Der Kampf geht weiter
Nun ist es endlich soweit: nach zahlreichen Veranstaltungen in ganz Deutschland steht der Dokumentar-Film „UNE VIE DE LUTTE – Der Kampf geht weiter“ im Internet frei zur Verfügung.
Auch wir zeigten den Film am 17. Juli 2015 in der Freitags Kneipe in Hamburg-Altona, u.a. mit unseren Freunden*innen und Genossen*innen von der Action Antifasciste Paris-Banlieue. Wer den Film noch nicht gesehen hat, kann ihn jetzt im Internet sehen.
11.09. Internationalistische Vorabenddemonstration: “ Von Kurdistan bis Hamburg: Faşizme Karşı Omuz Omuza! – Schulter an Schulter gegen Faschismus! “
Am 12.09. wollen die sogenannten „deutschen Patrioten“ in Hamburg gegen geflüchtete und andersgläubige Menschen auf die Straße gehen und ihre rassistische Hetze äußern.
+++Biji Berxwedana Rojava!+++
Am 15.09. jährt sich der Tag des Angriffs des Islamischen Staats (IS) auf den Kanton und die Stadt Kobanê. Diese militärischen Attacken des IS gelten dem basisdemokratischen Aufbau in Rojava, insbesondere der Frauenbefreiung. Seit dem Jahr 2012 findet in Rojava (Westkurdistan/Nordsyrien) eine Revolution statt, in der die unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen ihr Leben fernab von staatlicher Logik, selbstverwaltet und eigenständig organisieren. Frauen und Jugend stellen in diesem Prozess eine treibende Kraft dar, denn ohne ihre Befreiung kann auch die Gesellschaft nicht frei sein. Durch den Kampf gegen Unterdrückung jeder Art stellt Rojava eine Alternative zu den antidemokratisch-kapitalistischen, islamistischen und sexistischen Kräften in der Region dar.
Auch im Umgang mit Geflüchteten nimmt das Gesellschaftsprojekt in Rojava einen fortschrittlichen Charakter ein und ist für viele Menschen eine sicher Insel inmitten des Krieges – so ist im Gesellschaftsvertrag von Rojava das Recht auf Asyl für alle (!) Geflüchteten festgeschrieben. Ein Recht das im achso fortschrittlichen Deutschland längst ausgehebelt und untergraben ist.
+++Neuer Internationalismus in antifaschistischer Tradition+++
Angeführt werden die Kämpfe gegen den IS und die Verteidigung der Revolution von den Frauen- und Volksverteidigungseinheiten der YPJ/YPG und den bewaffneten Kräften der PKK. Internationalist_innen aus der ganzen Welt beteiligen sich an diesem Kampf: von Japan über Australien, Türkei bis Deutschland, Spanien bis USA. Viele dieser Internationalist_innen sehen sich in einer antifaschistischen Tradition zu den Internationalen Brigaden, die in den 1930er Jahren gemeinsam gegen die faschistische Machtergreifung Francos in Spanien, Katalonien und im Baskenland kämpften.
+++Staatsterrorismus der Türkei+++
Es ist nicht nur der IS, der mit allen Mitteln versucht, das basisdemokratische Projekt in Rojava zu vernichten, sondern es ist vor allem auch die türkische AKP-Regierung, der die erstarkte kurdische Bewegung, das Modell Rojava und der Wahlerfolg der linken HDP in der Türkei ein Dorn im Auge ist und die jetzt mit aller Wucht zuschlägt, das gesamte Land in einen Bürgerkrieg zieht, den Friedensprozess mit der PKK zerstört und damit versucht, ihre Macht innerhalb der Türkei aufrecht zu erhalten. Ein stark ausgeprägter Nationalismus und die Unterdrückung von Minderheiten sind ein fest verwurzelter Bestandteil der türkischen Staatsideologie.
+++Deutsch-Türkische Freundschaft+++
Unterstützung erhält die türkische Regierung durch die deutsche Bundesregierung, welche Waffen an die Türkei exportiert und gleichzeitig an die repressive Politik der AKP anknüpft, indem Kurd_innen in Deutschland weiterhin durch das PKK-Verbot und den § 129b kriminalisiert werden. Mit dieser Politik unterstützt Deutschland letztendlich den blutigen Terror des IS, die kriegstreibende Politik der Türkei gegen die kurdische Bewegung und die Verfolgungsstrategie des türkischen Staates gegen demokratische und fortschrittliche Kräfte!
+++Solidarität heißt Widerstand!+++
Unser Kampf in Deutschland gegen Faschismus, Patriarchat und Kapital ist nicht losgelöst von den Kämpfen in der Türkei und Kurdistan, sondern Teil dieser Kämpfe. Wir kämpfen international für eine befreite Gesellschaft. Die Revolution in Rojava hat vielen Menschen neuen Mut, Kraft und Hoffnung gegeben – Hoffnung das fortschrittliche gesellschaftliche Veränderungen möglich sind. Lasst uns gemeinsam auch hier für eine revolutionäre Perspektive kämpfen, lasst uns die Genoss_innen in Rojava unterstützen! Konkret heißt dies:
• Türkei und IS: Hände Weg von Kurdistan!
• Grenzen auf für Hilfslieferungen nach Rojava –
Schluss mit dem Embargo
• Weg mit dem PKK Verbot!
• Keine Waffenlieferungen der BRD an Türkei, Saudi-Arabien & Qatar!
• Freiheit für Abdullah Öcalan und alle politischen Ge- fangenen!
• Keine Kriminalisierung antifaschistischer Internationalist_innen , die sich der YPG/YPJ an schliessen!
Lasst uns in Hamburg gemeinsam am Abend des 11.09. unter dem Motto: Faşizme Karşı Omuz Omuza! auf die Straße gehen und uns am 12.09. entschlossen der rassistischen Hetze entgegenstellen!
Weitere Informationen zur Lage in der Türkei & Kurdistan:
ISKU – Informationsstelle Kurdistan
YXK – Verband der Studierenden aus Kurdistan
Infos gegen den Naziaufmarsch am 12.09.:
www.nichteinentag.tk